
Hören Sie auf, die UV-Härtungsanlage wie eine „Schwarze Box“ zu behandeln! Die meisten Betriebe stellen einfach eine UV-Härtungsanlage am Ende der Produktionslinie auf und vergessen sie dann. Es handelt sich dabei doch nur um eine Art „Box“, mit der man Dinge trocknet, oder?
Wir sehen das anders. Für uns sollte die Härtungsanlage mit dem Bedarf des Unternehmens wachsen. Es gibt nichts Schlimmeres, als festzustellen, dass mehr Energie erforderlich ist – und anschließend die ganze Produktionslinie abgebaut werden muss, um sie zu erneuern. Deshalb bauen wir unsere Systeme modular. So kann man die Intensität leicht anpassen, ohne dass man die gesamte Anlage abbauen muss.
Die Details zur Skalierung
Alles dreht sich um austauschbare Lampenmodule. Indem man die Lampen austauscht oder den Abstand zu den zu behandelnden Teilen anpasst, kann man genau steuern, wie viel Energie pro Quadratzentimeter auf das Substrat trifft.
Aber hier kommt das Problem: Hochintensive Module sind zwar ideal, um die Geschwindigkeit der Produktion zu erhöhen – doch sie werden dabei sehr heiß. Wenn man extrem schnelle Zykluszeiten anstrebt, darf man nicht vergessen, die Kühlfans oder Wasserjacketts zu verstärken. Andernfalls entstehen verformte Teile und viel verschwendetes Material.
Hardware, die wirklich Sinn macht
Wir haben genug von proprietären Systemen und „Spezialwerkzeugen“, die das Team in Schwierigkeiten bringen. Wir verwenden Standardmontagerailen und Schnellverbinder. Wenn ein Modul ausfällt, kann der Wartungstechniker es in wenigen Minuten ersetzen und wieder mit der Arbeit fortfahren. Einfach.
Und dann ist da noch die Stromversorgung. Wir verwenden digital gesteuerte Ballastgeräte, die direkt mit dem PLC kommunizieren. Anstatt zu raten, wann eine Lampe ausfällt – oder schlimmer noch, darauf zu warten, dass ein Teil versagt – erhält man eine Echtzeit-Anzeige über den Lichtstrom. So kann man die Wartungsarbeiten auf Grundlage von Daten planen, anstatt auf Vermutungen.
Ehrliche Einschätzung: Die Produktionsstätte
Einer der Vorteile ist: Man muss nicht gleich viel Geld ausgeben – schließlich könnte man das Produktionsvolumen erst in zwei Jahren erreichen. Beginnen Sie einfach mit dem, was Sie benötigen. Wenn die Bestellungen zunehmen, können Sie einfach weitere Module hinzufügen.
Ein kleiner Tipp: Achten Sie auf das Hauptstromaggregat. Mehr Module bedeuten mehr Energieverbrauch. Stellen Sie sicher, dass Sie genügend Leistungsbereich haben, bevor Sie die Anlage erweitern – sonst werden die Sicherungen ständig abschalten.