
On the line, CPAP-Desinfektion bricht zusammen, wenn Spannungsschwankungen den UVC-Ausgang beeinträchtigen. Ein Spannungseinbruch von 5 % kann die keimtötende Fluenz um 15–20 % reduzieren, wenn die Lampenversorgung nicht geregelt ist. Dadurch bleibt die Keimbelastung erhalten und die Einhaltung der Vorgaben ist gefährdet. Wir haben eine Regelstrecke zur Kompensation für genau diesen Fall entwickelt, sodass die Bestrahlungsstärke auch bei instabiler Netzspannung konstant bleibt.
Kernstück ist ein Konstantleistungs-Treiber mit Eingangsspannungsverfolgung und Stromwellenausregelung. Er hält die Lampenleistung über den gesamten Betriebsbereich innerhalb ±2 % und gleicht Spannungseinbrüche, Überspannungen sowie Kaltstarts aus. Das Ergebnis ist eine stabile 254-nm-Ausgangsleistung, eine vorhersehbare Dosierung und reproduzierbare Log-Reduktionszyklen. Praktisch bedeutet das, dass die stabile Spitzenbestrahlungsstärke an der Zieloberfläche erhalten bleibt, sodass die im Validierungsprozess bestätigte Dosierung auch im laufenden Betrieb gewährleistet ist.
Das ist relevant, da die CPAP-Reinigung eine Dosiskonstanz voraussetzt. Mit aktivierter Kompensation zeigt sich eine engere Dosierungsverteilung über Maske und Reservoir, weniger Nachreinigungen und geringere Variabilität zwischen Einheiten. Der Energieverbrauch bleibt konstant, und die Lampenbelastung sinkt, weil der Lichtbogen nicht durch ungefilterte Spannungstransienten beansprucht wird.
Die Installation ist unkompliziert, erfordert jedoch eine Anpassung des Treibers an die Kaltstartkurve der Lampe und die Reflektor-Geometrie der Kammer. Es ist mit einem Mehrpreis von 10–15 % gegenüber einem einfachen Vorschaltgerät zu rechnen, der sich durch längere Lampenlebensdauer und weniger fehlerhafte Durchläufe amortisiert. Eine Einschränkung: Das Kompensationsfenster ist begrenzt – extreme und anhaltende Spannungseinbrüche außerhalb des spezifizierten Eingangsbereichs führen weiterhin zu Leistungseinbußen. Stimmen Sie die Spezifikation auf das Standortprofil ab, dann bleibt die Dosierung dort, wo sie sein soll.