
Warum wir UV-Lampen nicht mehr einfach als „Glühbirnen“ betrachten
Als wir auf der Druckmesse 2026 waren, bemerkten die Leute etwas Besonderes an unseren maßgeschneiderten UV-Modulen. Der Grund dafür ist, dass wir sie nicht mehr als einfache Glühbirnen betrachten – stattdessen behandeln wir sie als vollwertige Sicherheitssysteme.
In der Welt des industriellen Drucks sind UVC-Lampen hervorragend geeignet, um Oberflächen schnell zu trocknen oder zu reinigen. Doch es gibt ein Problem: Wenn die Abschirmung nicht richtig funktioniert, geht es nicht nur um fehlende Effizienz – es entsteht außerdem die Gefahr von Ozonbildung sowie Hautverbrennungen bei den Personen, die die Maschinen bedienen. Das ist ein Albtraum, den niemand haben möchte.
Die Lichtstrahlen genau dort halten, wo sie hingehören
Wir konstruieren alle Komponenten mit Blick auf das Wellenlänge von 253,7 nm. Dabei handelt es sich um sehr intensive Lichtstrahlen. Um diese zu kontrollieren, verwenden wir hochreines Quarzglas – dieses lässt nur das richtige Licht durch, während die gefährlichen Strahlen zurückgehalten werden.
Wir stecken die Lampen einfach nicht in eine Box und sind fertig. Stattdessen achten wir sorgfältig darauf, dass kein Licht nach außen dringt. Wenn die Abdeckung nicht richtig passt, können die UVC-Strahlen von den Metalloberflächen reflektiert werden und die Bediener treffen. Das ist sicherlich nicht gut.
Mit der Hitze umgehen
Um eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, arbeiten diese Module in der Regel mit hohem Stromverbrauch. Dadurch entsteht viel Wärme. Wenn die Lampe zu heiß wird, ändert sich der Quecksilberdampfdruck – dadurch sinkt die Leistung der Lampe. Man zahlt also für Energie, die man eigentlich nicht bekommt.
Um dieses Problem zu lösen, verwenden wir Aluminiumkühlkörper, um die Wärme vom Quarz wegzuführen. Zudem verwenden wir Industriekonverter. Warum? Weil hohe Frequenzen dazu führen können, dass die Kabel durch billige Komponenten Schäden erleiden. Wir verwenden daher nur hochwertige Komponenten.
Das Ozonproblem
Es gibt immer einen Kompromiss. Wenn man die Leistung erhöht, um die Trocknungszeit zu verkürzen, kann das zur Bildung von Ozon in der Luft um die Lampe führen.
Man kann diese Lampen einfach nicht einfach so anschließen und vergessen. Man muss sie mit einem ordentlichen Entlüftungssystem kombinieren – oder auf ozongefreie Lampen zurückgreifen. Ohne eine gute Belüftung wird das Ozon im Laufe der Zeit die Elektronik zerstören.
Wir liefern die nötige Energie – doch Sie müssen sicherstellen, dass die Belüftung in Ihrem Betrieb ausreicht, um die entstehende Hitze abzuführen.